Mommy Wars braucht kein Mensch!

Förderwahn und Helikoptern

Ich bin noch nicht lange bei Twitter, aber die Menschen, die ich dort “kennenlernen” durfte, haben mein Leben merklich bereichert. @MamaOTR habe ich schon früh “getroffen” und auch mit Begeisterung bei einer ihrer Blogparaden mitgemacht.

 

Ich habe keine Lust auf Mommy Wars – und bin damit nicht alleine!

Vorgestern haben wir nun einen regen Austausch über ‘Mommy-Wars’ gehabt und dabei festgestellt, dass wir ihn abgrundtief hassen. Mit dabei war @j_hauri, die ich ganz neu kennenlernen durfte. Ich freue mich sehr darüber:-) Wir drei kamen alsbald zu den Fragen:

„Warum müssen Mamas und Papas belehren und Ratschläge geben, ohne dass man danach gefragt hat?
„Warum muss immer die eigene Meinung und Einstellung die Richtige sein?
„Welchen Kick bekommt man, anderen Mamis/Papis die jeweiligen ‘Unzulänglichkeiten’ aufs Brot zu schmieren?“

Und zu guter Letzt, die alles entscheidende Frage:

„Sind diese Mamis/Papis vielleicht selbst so oft belehrt worden, dass sie meinen, ihr Erlerntes ist das ‘Nonplusultra’?“

Stellt Euch einmal vor, wir würden unsere Einstellungen, Erziehungsstile und Lebensmodelle gegenseitig respektieren und annehmen, ohne immer herum zu kritisieren. Keiner würde dem anderen unter die Nase halten, was er gerade oder sowieso falsch macht.
Wieviele Nachmittage, nach der Kita oder der Schule wären angenehmer, wenn man nicht über diese gut gemeinten Ratschläge, die man nicht hören wollte, und verbalen Spitzen, die einzig und allein feststellen sollten, dass man irgendetwas nicht richtig macht, nachdenken müsste?

Haben wir es nicht alle schon erlebt, dass die einen den jeweils anderen Lebens- oder Erziehungsstil für unzumutbar halten und meinen, uns sagen zu müssen, wie es richtig geht? Und uns dann dermaßen geärgert, dass es uns für den Rest des Tages nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist? – Ich schon und ganz viele andere Mamis, von denen ich weiß, auch!

 

 

Hier ein paar Beispiele, aus meinem Leben als Mutter und auch aus denen anderer Mamis, die ich kenne:

“Du bist doch schon so ein großer Junge und gehörst nicht mehr auf den Schoss von Deiner Mama!”,

sagte mal eine Mutter älterer Kinder zu meinem 4-jährigen Jungen. -Warum nicht? Weil es ihr gerade nicht in den Kram gepasst hat? Für uns war es in dem Moment genau richtig!

“Den hast Du aber echt nicht im Griff!”,

sagte mal ein Vater zu mir, als mein Großer sehr selbstbewusst (nicht rotzig, aber vehement) seine Meinung vertrat. Der Witz daran: Sein verwöhnter Prinz (da ist schon meine Neigung, zu frotzeln) ist nicht weniger vorlaut, er konnte die Argumente meines Sohnes nur nicht wechseln. Und die Mutter hat in der Familie eh nichts zu sagen, was ich wiederum für sehr bedenklich halte. Aber, und das ist doch das Wichtigste: Sie kommen damit klar und sind zufrieden! Das zählt doch und nicht, was ich darüber denke, oder? Und ich mag meine Kinder selbstbewusst;-)

“Weißt Du eigentlich, was Du Dir da antust, Du kommst doch schon mit den Dreien nicht klar!”,

bekam eine Freundin zu hören, als sie, mit über Vierzig, noch einmal schwanger wurde. Das hat sie sehr gekränkt, mit welchem Recht wird über sie und ihre Familie geurteilt? Heute ist sie glückliche Vierfachmama! Auch ich könnte es mir für mich nicht vorstellen, jetzt noch einmal von vorne anzufangen. Dennoch, ich bewundere meine Freundin für ihren Mut und gönne ihr jeden glücklichen Augenblick mit ihrer Patchworkfamilie! Kommentare überflüssig.

“Da musst Du aber aufpassen! Sonst kannst Du den bald auch in ein Abnehmcamp schicken!”,

sagte die Mutter eines Freundes über meinen Kleinen. – Grrrhhhh, ja mein Kleiner ist im Moment ein wenig mopsig, aber wir arbeiten daran. Mein Großer ist ein Strich in der Landschaft, die unterschiedlichen Bedürfnisse meiner Kinder ist mein Problem! Da brauche ich keine spitze Bemerkung von einer wohlsituierten, nicht selbst kochenden Mami! – Merkt ihr was? – aber ich schweige und es kommt noch besser…

“Nee ne, das ist nicht Dein Ernst? Du kannst den armen Jungen doch nicht laufen lassen (Schulweg, 1,5 km lang), wenn er 9 Stunden Schule hat! Wenn Du keine Zeit für ihn hast, fahr ich ihn.”

– Nein vielen Dank fürs Angebot, aber DAS WILL ICH NICHT! Für mein Verständnis ist es ein prima Ausgleich für das ‘solange Stillsitzen’. Zurzeit bringe ich ihn morgens und verbinde es mit dem Gassigehen und frische Luft ist gesund, oder etwa nicht? Nachmittags kommt er alleine oder mit seinem Bruder, der seit Jahren läuft, heim. Funktioniert bisher bestens. Muss ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben? – Ich denke nicht!
Das ist übrigens die gleiche Mutter, die sich Tage zuvor über die Figur meines Sohnes mokiert hat!
(Sie ist auch diejenige, die meinen Sohn mit Süßigkeiten vollstopft, wenn er bei ihnen ist, denn ich bin in ihren Augen eine Rabenmutter, weil ich ihn nicht so verwöhne, wie sie ihr Einzelkind.)

“Familienbett? Oh nee, so ein neumodischer Kram, das verzieht doch die Kinder! Das kann nicht richtig sein!”,

usw, durfte sich die damalige, superliebe Erzieherin meines Kleinen anhören. Unsere Jungs waren im Kindergarten die besten Freunde, so haben wir auch privat ab und zu verkehrt und bei einem dieser Treffen erzählte sie mir von regelrechten Anfeindungen. Zugegeben, auch für mich war es befremdlich, dass im Kinderzimmer kein Bettchen stand. Dass meine Kinder tagtäglich bei uns schlafen würden, konnte ich mir wirklich nicht vorstellen. Aber sie wusste, wie ich darüber dachte und ich habe gespürt, dass sie sich mit ihrer Lösung rundherum wohlgefühlt hat. Wer bin ich denn, das zu verurteilen?? Wir haben uns trotz unterschiedlicher Lebensmodelle sehr gut verstanden.

“Man bist Du streng! Stell Dich nicht so an und lass ihn doch ausnahmsweise mal die Hausaufgaben nach dem Spielen machen, da geht doch die Welt nicht unter!”,

sagten des öfteren die Mütter der Freunde meines Großen zu mir. Auch, nachdem ich ihnen erklärte, dass mein Sohn abends, aufgrund seines ADHS nicht mehr in der Lage war, seine Aufgaben auch nur ansatzweise zufriedendstellend zu erledigen, stieß ich auf Unverständnis und Kopfschütteln. Doch, bei uns wäre zumindest am Abend eine kleine Welt untergegangen, nämlich die meines Kindes. Das empfand ich immer als sehr traurig, denn mein Kind brauchte für einen erfolgreichen Tag einen geordneten Tagesablauf bis in den Abend hinein. Diese Mütter hatten dann auch nicht meine Probleme, das Kind abends auf Kurs zu halten und zufrieden ins Bett zu bringen.

“Hast Du denn schon neue Zuhause für Deine Tiere gefunden?”,

fragte mich meine Mutter (auch eine Mutter!), als ich im achten Monat schwanger war. Ich wusste im ersten Moment gar nicht, was sie meinte. “Na, wenn Dein Kind jetzt bald da ist, kannst Du doch die Tiere nicht behalten, das ist unhygienisch und die Tiere können ja auch gefährlich für das Baby sein. Katzen legen sich auf das Gesicht des Babys und ersticken es und die Hunde könnten es aus Eifersucht beißen. Liest Du denn keine Zeitung oder hörst die Nachrichten? Das passiert tagtäglich! Die Tiere müssen weg, alles andere wäre unverantwortlich!” – Was soll ich sagen? Das Kind ist jetzt 15 Jahre alt, beide Kinder haben überlebt, sie lieben Tiere genauso wie ich, mit den (ich gebs ja zu) lästigen Haaren leben wir ganz gut und beide Jungs sind komplett allergiefrei, trotz mangelnder Hygiene wegen Tiere;-)

“Du gehst nicht arbeiten? Das ist ja Luxus, kannst Du Dir das denn leisten?”,

hat mir mal jemand gesagt. Ja, das war Luxus, den ich teuer bezahlt habe. Denn ich konnte ihn mir nicht leisten, das Geld hat vorne und hinten nicht gereicht. Der Vater meiner Kinder hat im Schichtdienst gearbeitet und war nicht ernsthaft bereit, in seiner Freizeit auf die Kinder aufzupassen, damit ich arbeiten konnte. Ich habe unter diesen Bedingungen keine Arbeit gefunden. – Aber, ich musste ja nicht jedem meine Probleme auf die Nase binden, oder?
Wer genau nachgezählt hat, ja es sind nur neun Beispiele aus 15 jahren Mammasein und 15 Jahren Mommywars. Ich bin auch angefeindet worden, weil ich arbeiten gegangen bin, zu viel für meine Kinder, meinten andere Mamis und Papis. Aber manchmal hat man keine andere Wahl, ob man will, oder nicht. Danach fragt aber leider keiner!

Seid doch einfach toleranter, gegenseitiger Respekt, vor dem was geleistet wird, auf allen Seiten, würde das Miteinander viel einfacher machen. Oder meint Ihr nicht? Ihr seid herzlich dazu eingeladen mitzumachen bei dieser Blogparade und Eure Eindrücke und Erfahrungen zu schildern. Ich bin wahnsinnig gespannt, Eure Meinungen zu hören. Vielen Dank fürs Lesen!

 

Wir starten jetzt eine Dreier-Blogparade! Macht doch mit!

Mama on the Rocks, Muffinqueen haben zeitgleich ihre Erlebnisse online gestellt,  und so starten wir mal eine Dreier-Blogparade über ein Thema, dass uns allen auf die Nerven geht, zu der wir Euch herzlich einladen möchten. Schreibt Euch von der Seele, über welche Ratschläge, Belehrungen oder Anfeindungen ihr Euch geärgert habt. Wir hoffen, dass ihr Euch rege beteiltigt:-) Teilnahmeschluß ist der 29. September 2014. Viel Spaß!

 

Beiträge zur Blogparade ‚Mommy Wars‘

Hier habe ich die tollen Beiträge zu unserer Blogparade ‚Mommy Wars‘ zusammengetragen, die ich bisher gefunden habe. Ich habe langsam den Verdacht, dass wir Mamis und Papis eigentlich alle nur in Frieden leben und so akzeptiert werden wollen, wie wir sind und wie wir leben.

http://hexhex.blogspot.de/2014/09/mommy-wars.html
http://nochmehrzwillingsblog.wordpress.com/2014/09/05/wer-entdeckt-die-peinlichen-sekunden/
http://mamaslifestyle.blogspot.de/2014/09/mommy-wars-wie-mutter-sich-bekriegen.html
http://goerlsqueen.wordpress.com/2014/08/28/krieg-der-mutter-mommy-wars/
http://www.bleibcoolmami.com/2014/09/mommy-wars.html#more
http://philinsmom.com/auf-dem-spielplatz-herrscht-waffenstillstand/
http://mrscgn.wordpress.com/2014/09/03/urteilen-ist-eine-zier-weiter-kommt-man-ohne-ihr/
http://entschilunke.de/mommy-wars/
http://verflixteralltag.blogspot.de/2014/08/was-sich-andere-mutter-immer-einmischen.html
http://familiemotte.com/2014/08/14/mussen-wir-es-mit-unserem-erziehungsstil-jedem-recht-machen/
http://fätzätüfäl.net/Archive/182
http://micha-morethanwords.blogspot.de/2014/08/blogparade-mommy-wars-die-sache-mit-dem.html
http://nieselpriem.com/2014/07/14/mommy-wars/
https://www.papaleaks.de/2014/07/29/vergleicheritis/
http://www.bleibcoolmami.com/2014/09/mommy-wars-gastbeitrag.html#more
http://www.behl-coaching.de/ubs-blog2/2014/9/19/mommy-wars-eine-aupair-mama-packt-aus
http://lauschvater.wordpress.com/2014/09/06/mein-kind-kann-schon-oder-echte-freunde-batteln-sich-nicht/
http://mamaschulze.blogspot.de/2014/09/entspannt-euch-mal.html
http://feiersun.de/mommy/drachen-mutter/
http://seitenknistern.blogspot.de/2014/09/blogparade-mommy-wars.html
http://weddingerberg.de/blogparade-mommy-wars-aus-vatersicht/ 

http://mamamania.blog.de/2014/02/28/momwars-17833913/

http://frau-chamailion.de/?p=578
http://chaoshoch2.com/2014/09/27/gestandnisse-einer-super-mutti/
http://mrscgn.wordpress.com/2014/09/29/mamis-unter-sich-mehr-feiern-statt-zu-streiten/

 

 

20 Gedanken zu „Mommy Wars braucht kein Mensch!“

  1. Interessant, dass wir einen Punkt haben, der genau gleich bei uns war. Unsere Tiere sollen weg! Ich verstehe das beim besten Willen nicht. Wie konnten die Menschen auf dem Bauernhof bloss überleben?! 😉

    Was mich beinahe traurig stimmt, dass es schon vor 15 Jahren Mommy Wars gab. Vermutlich gab es sie schon immer und wird sie (leider) immer geben.

    Das auch wir unsere fiesen Gedanken haben, ist normal. Doch wir behalten sie für uns! Das ist der grosse Unterschied!

    Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen, ich konnte mich immer wieder in ihm wieder finden.

    Ganz liebe Grüsse,

    Muffinqueen

    1. Hallo Muffinqueen,
      was mich bei dem Punkt Tiere so sprachlos gemacht hat, dass es eine solche Selbstverständlichkeit sein sollte. Es stand schon fest, dass sie weg müssen! Ich finde es wahnsinnig traurig, dass man Tiere hergeben soll, quasi gegen die Kinder tauschen, die, in meinem Fall schon sieben Jahre, vorher zur Familie gehörten. Ich habe damals auch viele Bekannte gehabt, die ihre Tiere wirklich abgegeben haben, als sich der Nachwuchs ankündigte. Ich habe darüber aber nie nachgedacht.
      Und ja Du hast vollkommen Recht. Wenn man etwas nicht kennt oder es für sich absolut nicht vorstellen kann, dann macht man sich seine Gedanken und die sind manchmal fies (aber nicht immer;-).
      Außerdem kann man sich aber auch sehr gut über unterschiedliche Lebensmodelle austauschen und Belehrungen oder die guten Ratschläge außen vor lassen. In diesen Gesprächen erfährt man viel mehr über die jeweiligen Hinter- und Beweggründe des anderen, was dann wieder zur Folge hat, dass man ihn besser versteht. So habe ich viele meiner fiesen Gedanken in Verständnis gewandelt. Auf diesem Weg sind bei mir richtig schöne Freundschaften entstanden:-)
      Leben und Leben lassen! Wir versuchen doch alle unser Bestes!
      Ich danke Dir und freue mich, dass Dir mein Beitrag gefallen hat. Außerdem finde ich es toll, auch hier Gleichgesinnte zu finden.
      Ganz liebe Grüße
      Sam

  2. Also was ich ganz ehrlich den Gipfel finde, ist ja: „Wenn Du keine Zeit für ihn hast, fahr ich ihn.” Geht’s noch?!?!? Ich glaub, ich wär auf die Barrikaden gegangen. Naja, innerlich. Wie gesagt, ist man dann ja meist auf stumm geschaltet oO.
    In Deinem Post wird deutlich, was für (vielleicht ungewollt) intime Fragen das Gegenüber eigentlich stellt und wie sehr man in die Zwickmühle gerät, weil man nicht antworten kann und nicht antworten will. Man fühlt sich automatisch mies dabei, weil man mit dem Rücken zur Wand steht. Denn wie Du richtig sagst: Man will ja auch nicht alles erzählen.
    Toll und realistisch finde ich Deine Aussage „die unterschiedlichen Bedürfnisse meiner Kinder ist mein Problem!“ Das vergisst das Umfeld leider nur all zu oft.

    1. „Geht’s noch?“, genau das habe ich auch gedacht und es brodelte in mir. Mit dieser Mami habe ich schon so einige Debatten geführt, über zu viele Süßigkeiten, dass die Kinder nicht jeden Tag bespaßt werden müssen, indem man sie von einem Event zum anderen karrt, und vieles mehr. Die beiden sind 10 Jahre alt und können sich sehr wohl alleine beschäftigen und haben Spaß dabei. Darüber könnte ich mich noch einmal seperat seitenlang auslassen. Bin ich jetzt gerade selbst eine Mommy-Wars-Kandidatin?
      Ich habe ihr ganz ruhig, aber unmissverständlich(!) zu verstehen gegeben, dass sie meinen Sohn nicht chauffieren soll. Wenn ich der Meinung wäre, der Weg ist zu lang, würde ich es selbst tun. Momentan ist sie (mal wieder) pikiert, wir haben Sendepause (nicht die Kinder!). Aber das hält (leider) nie lange an. Da ich aber weiß, dass sie doch immer Recht hat (meint sie), gehe ich nun davon aus, dass sie ihn doch bald mal mitnehmen will (spätestens, wenn es das nächste Mal nieselt). Meinem Sohn habe ich verboten, mitzufahren. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Ein hartnäckiger Fall:-(

      Nein, man möchte nicht immer alles sagen, Privates geht gerade fremde Menschen doch auch nichts an, oder? Außerdem liefert man ihnen wohlmöglich noch mehr Gründe, sich in das eigene Leben einzumischen oder darüber zu urteilen. ICH WILL DAS NICHT!

      Weißt Du, eines habe ich für mich raus: Ich muss in Erziehungsfragen nicht jedem dahergelaufenen, selbsternannten Experten entsprechen, sondern den Bedürfnissen und Ansprüchen meiner Kinder gerecht werden. Und das versuche ich! Trotzdem nehme ich, auch heute noch, zu oft diese negativen Gefühle mit nach Hause.
      Ich danke Dir für Deinen lieben Kommentar und freue mich, dass Du mich verstehst:-)

      Ganz liebe Grüße
      Sam

  3. Huch, fast jeden Kommentar habe ich selbst auch schon gehört. Ich bin zu streng mit den Hausaufgaben, andererseits zu weich denn natürlich hat die Kleine uns „ganz schön im Griff“, mal erwarte ich angeblich zu viel Selbstständigkeit, mal überbehüte ich durch Familienbett. In meinem Beitrag habe ich noch einige weitere Kommentare zusammengetragen, die von lächerlich bis verletzend alles beinhalten.

    Leider musste ich mir am Ende eingestehen, dass ich es selbst auch nicht schaffe, durchs Leben zu gehen völlig ohne Schubladen und Wertungen:

    http://mamaslifestyle.blogspot.com/2014/09/mommy-wars-wie-mutter-sich-bekriegen.html

    1. Hallo Sarah,
      schön, dass Du den Weg auf meinen Blog gefunden hast<3
      Du hast Recht: Wir sind alle nicht frei davon, andere Menschen zu bewerten und in Schubladen zu stecken. Ich auch nicht!
      Aber man muss seine Meinung nicht aufzwängen und für die einzig Richtige verkaufen, oder?
      Ja, für die einen ist man zu streng und die anderen sagen, man ist zu lasch. Ja und? Für uns passt es, so wie es ist!

      Ich habe Deinen Beitrag gerade gelesen und bin einfach nur begeistert.
      Je mehr Beiträge ich von Euch lese, umso mehr Erinnerungen kommen in mir hoch. Außerdem würde ich mir wirklich wünschen, dass die unterschiedlichen Einstellungen und Erziehungsstile angenommen würden, denn manchmal kann man auch daraus für sich noch etwas Gutes ableiten.

    1. Hallo Paula,
      Schön, dass Du mitmachst<3
      Habe ich gespeichert und lese mir nachher in Ruhe durch. Freu mich drauf!
      Liebe Grüße
      Sam

    1. Hallo Ulrike,
      vielen Dank für diesen herzerfrischenden Beitrag zu unserer Blogparade<3 Schön, dass Du sie gefunden hast.
      Ein neuer Ausgangspunkt mit Aupair, dennoch ähnliche 'komische' Fragen und Bedenken, auf lustige Art eingefangen.
      Liebe Grüße
      Sam

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